Bericht des Energiebeauftragten und Energiegutachten

Bericht des Energiebeauftragten 2014
Energiegutachten


In diesem Energiebericht stelle ich (= Hellmut Zorn, Energiebeauftragter der Gemeinde Etzelwang) den Energieverbrauch der gemeindlichen Verbrauchstellen für 2013 vor, namentlich den Energieverbrauch des Freibades und den Betriebsstrom- und Heizstromverbrauch der Kläranlage sowie den Stromverbrauch der Nebenanlagen der Kläranlage, also der RRBs und RÜBs und der Schmutzwasser-Pumpwerke der Gemeinde. Auch der Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung, der Feuerwehrhäuser und der sonstigen gemeindeeigenen Anwesen wurde ermittelt und im Verhältnis zu den Vorjahren betrachtet. Zuletzt werde ich über den Erfolg der KUBUS-Stromversteigerung berichten.


Energieverbrauch für das Freibad Etzelwang
Der Stromverbrauch blieb mit 34.700 kWh im Mittel der letzten Jahre. Kleine Änderungen sind abhängig von der Anzahl der Öffnungstage. Der Heizölverbrauch lag 2013 trotz Aufrechterhaltung einer Wassertemperatur von mindestens 23°C an den Öffnungstagen der gesamten Saison nur bei 6.217 Ltr (siehe Grafik im Anhang).

Stromverbrauch für den Betrieb der Kläranlage
Für den leichten Anstieg auf 95.955 kWh in 2013 konnte kein Grund gefunden werden. Wahrscheinlich wetterbedingt! Der eff. Preisanstieg pro kWh beträgt gegenüber 2012 über 11% (s. Grafik im Anhang).

Heizstromverbrauch im Betriebsgebäude der Kläranlage
Der Stromverbrauch der Nachtspeicherheizung ist mit 13.540 kWh in 2013 gegenüber dem Vorjahr um 7,7% gestiegen, witterungsbereinigt aber nur um 2% und liegt damit im Mittel der letzten Jahre. Der Strompreis ist aber seit 2008 im Durchschnitt um 12% pro Jahr gestiegen (s. Grafik im Anhang). Eine Umstellung auf eine andere Heizmethode würde aber trotzdem einen höheren Investitionsaufwand bedeuten.

RÜBs, RRBs und Schmutzwasserpumpwerke
Der Stromverbrauch des RÜB Schmidtstadt ist traditionell sehr hoch. Das RÜB Kirchen-reinbach und das RRB Etzelwang zeigen wieder normale Werte. Das RRB Lehenhammer zeigt wie im Vorjahr gegenüber den Jahren davor einen vierfach erhöhten Wert. Die Ursachen hierfür sind noch ungeklärt. (s. Grafik im Anhang). Die Schmutzwasserpumpwerke zeigen alle normalen Verbrauch (s. Grafik im Anhang).

Der „Abwasserschacht Kreuzung Wiesenstraße“, der seit Jahren mit sehr hohem Stromverbrauch auffällt, konnte nun als ein Trinkwasser-Pumpwerk der Bachetsfeldgruppe entlarvt werden. Hier sind von der Gemeinde Etzelwang seit 2007 bis Ende 2013 versehentlich incl. MwSt. € 6.664,24 für die Bachetsfeldgruppe bezahlt worden.

Lagerhalle, Aussegnungshalle und Schusterhaus
Für die Heizung der Lagerhalle wurde in 2013 kein neues Öl gekauft, da der Bauhof im Dez. 2012 nach Lehendorf 35a umgezogen ist. Der Stromverbrauch von Lagerhalle, Aussegnungshalle und Schusterhaus liegt gegenüber den Vorjahren im üblichen Rahmen (s. Grafik im Anhang).

Schule und Turnhalle
Diese Gebäude gehören jetzt offensichtlich wieder der Gemeinde Etzelwang. Nachträglich hat sich der niedrige Heizölverbrauch von 7.855 Ltr. für das Schuljahr 2011/2012 als falsch erwiesen. Bei dieser Meldung hatte H. Scherbaum die beiden Heizöllieferungen von insgesamt 12.312 Ltr. vergessen, die ich jetzt erst in der Techem-Abrechnung entdeckte. Man kann jetzt sagen, dass der witterungsbewertete Verbrauch der Schule mit Turnhalle bei ca. 20.000 Ltr. pro Jahr liegt, also nicht viel weniger als während des Schulbetriebes, bei weiter so warmen Wintern etwas weniger. Nur im Schuljahr 2010/2011, also direkt nach der Schließung des Schulbetriebes, war ein geringerer Heizölverbrauch festzustellen (s. auch Grafik im Anhang).
Wenn von den neuen Nutzern der Klassenräume und der Turnhalle schon kein Geld für die Heizung verlangt wird, so sollte man doch wenigstens die Verbrauchszahlen der einzelnen Nutzer ermitteln, um auf diese Art vielleicht einen etwas sparsamerem Umgang mit der Heizwärme zu erreichen. Solange die Techem-Abrechnung weitergeführt wird, wäre das keine große Angelegenheit, da die Zähler an den Heizkörpern ja schon da sind und auch abgelesen werden (s. Techem-Abrechnung).
Der Stromverbrauch ist nahezu konstant und rührt wahrscheinlich im Wesentlichen von der ununterbrochen laufenden Umwälzpumpe und dem Brenner der Heizung her. Hier könnte eine vom Differenzdruck gesteuerte moderne Umwälzpumpe etwa die Hälfte des Stromes sparen

Bauhof, Lehendorf 35a
Da der Bauhof erst im August 2012 neu bezogen wurde, liegen noch keine verlässlichen Mittelwerte vor. Die bisherigen Ergebnisse lassen jedoch einen jährlichen Verbrauch von ca. 1.600 kWh Strom und 750 l Propangas für die Heizung pro Jahr erwarten (s. Grafik im Anh.).

Feuerwehrhäuser
Im FW-Haus Schmidtstadt liegt der Stromverbrauch 2013 mit 367 kWh etwas niedriger als der Durchschnitt. In den letzten 4 Jahren hat sich der Durchschnitt mit ca. 400 kWh/a auf niedrigem Niveau gut eingespielt.
Im FW-Haus Kirchenreinbach hat sich der Abwärtstrend im Heizstromverbrauch mit 5.418 kWh weiter fortgesetzt und hat jetzt wieder die Werte von 2008/9 erreicht. Auch der sonstige Stromverbrauch zeigte in den letzten 3 Jahren einen deutlichen Abwärtstrend und hat mit 550 kWh in 2013 einen Tiefststand erreicht..
Im FW-Haus Etzelwang wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen die Nachtstromheizung am 17.10.2013 beendet. Dadurch ist natürlich der Heizstrom (5.177 kWh) gegenüber den Vorjahren stark gesunken. Auch der sonstige Stromverbrauch (246 kWh) ist in 2013 ebenfalls deutlich zurückgegangen, evtl. ebenfalls durch die Umbaumaßnahmen.
Das unbeheizte FW-Haus Lehendorf liegt im Stromverbrauch 2013 mit 253 kWh im Durchschnitt der letzten Jahre und ist damit das sparsamste in der Gemeinde.
(s. dazu die Grafiken im Anhang).

Straßenbeleuchtung
Der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Etzelwang ist in 2013 nur geringfügig gestiegen durch die zusätzlich installierten 7 Leuchten am neuen Baugebiet „Am alten Sportplatz“. Dadurch ist die Gesamtzahl der Leuchten auf 203 Stück gestiegen. Wie die Grafik im Anhang zeigt, steigt der Strompreis hingegen unaufhörlich weiter, seit 2009 im Durchschnitt um über 16% pro Jahr.
Seit 2011 wird von EON nur noch der geschätzte Gesamtstromverbrauch gemeldet ohne Angabe der Leuchtenzahl und -art. Dadurch ist eine Überprüfung nicht mehr möglich.
Es scheint so, als ob im Gegensatz zu früher die nächtlichen Verbraucher (Straßenbeleuchtung und Nachtstromheizungen) stärker erhöht werden, vielleicht um auf Sicht den nächtlichen Verbrauch zu drosseln, warum auch immer. Auch der Versuch von EON in den letzten Jahren, mit Gewalt auf LED-Straßenbeleuchtung umzustellen, spricht dafür.

Erfahrungsbericht über die KUBUS-Stromversteigerung
Leider habe ich erst jetzt die ersten Rechnungen für 2014 erhalten, um die Auswirkungen der neuen Strompreise auf Grund der KUBUS-Versteigerung zu ermitteln. Leider bezog sich die Versteigerung nur auf die 1 – 2 Posten des direkten Strombezuges. Die übrigen bis zu 12 Zuschläge auf diesen Preis für die sog. Netznutzung sind nicht mit versteigert worden und unterliegen nun zum großen Teil der Auslegung des Versorgungsunternehmens.
Dadurch wird der durch die Versteigerung erwartete Spareffekt von ca. 41% - 57% bei Freibad und Kläranlage auf ca. 13% geschmälert. Bei allen anderen Stromverbrauchern der Gemeinde ist der Spareffekt leicht positiv bis leicht negativ. Im Mittel werden bei diesen Verbrauchern gegenüber dem Vorjahr knapp 5% eingespart. Die entsprechende Berechnung liegt im Anhang bei. In Anbetracht der bisherigen Steigerungen von eff. 15 – 20% pro Jahr doch ein beachtlicher Erfolg. Neu ist, dass die Rechnung für die Netznutzung nicht mehr wie bisher getrennt vom Bayernwerk gestellt wird, sondern jetzt allgemein beim Stromlieferanten, also der REWAG oder EON in der Stromrechnung mit enthalten ist. 


Zu erwarten ist auch, dass trotz der 3-jährigen Festschreibung der Strompreise durch die KUBUS-Versteigerung die Stromkosten in den nächsten Jahren weiter steigen, denn die Steigerungen der letzten Jahre waren durchwegs durch die Netzkosten und nicht durch die Stromkosten verursacht. Hierauf sollte bei der nächsten Versteigerung geachtet werden.


Neutras, 09.12.2014
Hellmut Zorn
KEB der Gemeinde Etzelwang
Tel. 09154-2157
E-Mail: hellmut.zorn@t-online.de

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